Park Laucha

Park Laucha 2017-08-23T12:10:34+00:00

Eine Gastwirtschaft entsteht im Park Laucha

Vor Jahrzehnten wurden Waldfeste veranstaltet. Als dies vermutlich nicht mehr möglich war, schlug die Geburtsstunde einer Gastwirtschaft im Park Laucha. In der Nähe der bereits vorhandenen Tanzbühne, die vielen Veranstaltungen Raum gab, entstand durch die Hände engagierter Lauchaer Bürger der „Kiosk“ der viele Jahre, die Gäste des Parks versorgte.

Zeitzeugen berichten über den Park

Ein Beitrag aus dem Laucha Kurier von Heidrun Schwich und eine Erinnerung an viele Helfer

Laucha hatte einen wunderschönen Park. Er war schön angelegt wie der Stadtpark in Gotha. Schöne alte Bäume befanden sich darin. Der Park war früher nur für die Herrschaften zugelassen und nicht für das einfache Volk. Nach dem Krieg wurden die Bäume gerodet und der Park wurde aufgeteilt. Ein Teil wurde Schrebergarten und der andere wurde nochmals geteilt durch die Bodenreform. Im vorderen Teil wurden Schweinepilze aufgestellt und Schweine gehalten. Anfang der 50er Jahre wurde durch Bürger von Laucha um den Park gekämpft. Die Gemeinde bekam ihn zurück. Nun begann das große Aufräumen. Der Mandolinenklub rupfte jedes Wochenende Brennnesseln. Dann wurden Wege angelegt, die Blumenrabatten und das Rosenrondell bepflanzt. So nahm alles wieder Formen an. Jedes Jahr fanden die Dorffestspiele statt und der Dorfklub wurde gegründet. Viele Bürger waren tätig und organisierten die Arbeitseinsätze und auch den Ablauf der Feierlichkeiten. Kegelbahn, Tanzdiele und Verkaufsstände für Gaststätte und Konsum wurden gebaut. Bei kulturellen Veranstaltungen waren der Mandolinenklub, der Männerchor und später die Blaskapelle immer mit dabei. Es fanden Kinovorführungen und Tanzabende statt.

Der Gänseteich wurde neu angelegt und der kleine Teich wurde in Eigeninitiative von O. Trostdorf und G. Reinhardt ausgeschachtet. H. Güth baute die Entenhäuschen auf den Inseln. So wurde der Park immer mehr gestaltet. Das alles ist vielen Bürgern zu verdanken, unter anderem: Herrn Sprinz, H. Güth, W. Güth, H. Göpel, O. Trostdorf, K. Rudloff, G. Reinhardt und vielen Lauchaern mehr, die sich mit Leib und Seele eingesetzt haben und viele freiwillige Stunden leisteten.

Ende des Beitrags

Später wurde der linke Seitenflügel hochgemauert und es entstand ein geschlossener Gastraum.

Die Parkfestspiele

Die legendären Parkfestspiele zogen Kulturinteressierte aus dem weiten Umkreis an. Es spielten Gruppen wie “Karat” und auch Herbert Roth sang hier sein berühmtes “Rennsteiglied”. Ein Häuschen am Parkeingang diente als Einlass und Kasse für die vielen Veranstaltungen. Ende der 70er Jahre wurde es erbaut und Anfang August 2005 abgerissen.

Neue Besitzer

Im September 1985 übernahmen Heidi und Wolfgang Prinz die Parkgaststätte Laucha.

Weitere Informationen folgen in Kürze…

Bäume Parkgaststätte Laucha